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Malteser Göttingen

Eine Quelle des Glaubens

Lourdes-Wallfahrt der Malteser in der Diözese Hildesheim hat begonnen

05.09.2017
Andreas Hesse, Kammerdirektor der Klosterkammer Hannover (4. von rechts), inmitten einer Helfergruppe der Malteser;  Bildquelle: Malteser
Andreas Hesse, Kammerdirektor der Klosterkammer Hannover (4. von rechts), inmitten einer Helfergruppe der Malteser; Bildquelle: Malteser

Hannover (mhd) Durch die Lüfte zu Bernadette: Die Malteser der Diözese Hildesheim sind wieder in Lourdes. Am Donnerstag, 31. August, flogen sie mit Luxair ab Flughafen Hannover gen Frankreich. Die diesjährige Wallfahrt wurde von der Klosterkammer Hannover mit 5000 Euro unterstützt. Kammerdirektor Andreas Hesse kam eigens zum Flughafen, um die große Gruppe zu verabschieden.

Genau genommen stammt die finanzielle Hilfe aus dem Hospitalfonds St. Benedikti Lüneburg, einer der ältesten noch existierenden Stiftungen in Deutschland mit einem Vermögen von rund 15 Millionen Euro. Diese Stiftung wird von der Klosterkammer Hannover verwaltet.

Gerne habe die Klosterkammer die Lourdes-Reise der Malteser bezuschusst, sagte Kammerdirektor Hesse beim Abflug der Pilgergruppe in Hannover, da diese Wallfahrt den Stiftungszweck – kirchliche und soziale Projekte zu unterstützen – genau erfülle. Andreas Hesse, Mitglied der evangelischen Johanniter, zeigte sich in der Abflughalle beeindruckt von der guten Organisation und „vom hohen Maß an Spiritualität und Glaubensstärke“, das sich bei dieser Lourdes-Wallfahrt zeige. „Mögen Ihre Gebete erhört werden“, gab er der Gruppe mit auf den Weg zum Check-In.

Bis zum kommenden Montag, 4. September, wird die Ordensgruppe unter der Leitung von Hubertus Frhr. Roeder v. Diersburg und Diözesanoberin Marie-Rose Frfr. von Boeselager mit 35 Kranken und 32 Betreuerinnen und Betreuern, darunter auch Ärzten, in der kleinen südwestfranzösische Stadt bleiben, wo der jungen Bernadette Soubirous 1858 die Jungfrau Maria erschienen sein soll.

Untergebracht ist die Reisegruppe im Accueil Notre-Dame im Heiligen Bezirk des Wallfahrtsortes, einem ehemaligen Krankenhaus. Vier Tage lang will die Gruppe Gottesdienste und Lichterprozessionen besuchen. Außerdem steht ein Besuch der Heiligen Bäder auf dem Programm und am Samstag soll es in die Pyrenäen gehen, wo ein großes Picknick geplant ist. Einer der Höhepunkte dürfte am Sonntag der Internationale Gottesdienst in der unterirdischen Basilika St. Pius X. werden. Natürlich darf auch ein Besuch der Erscheinungsgrotte nicht fehlen.

Geistlich geleitet wird diese Wallfahrt von Pfarrer Dr. Josef Geelen aus den Niederlanden, der schon mehrfach dabei war.

Bereits zum 18-mal reisen die Malteser aus der Diözese Hildesheim mit kranken Menschen nach Lourdes. Bei der ersten Reise im Jahre 1999 war das Interesse noch relativ gering. Lediglich fünf Kranke und Behinderte waren dabei. In den vergangenen Jahren fand diese Wallfahrt aber immer größeres Interesse und ist längst zu einer festen Tradition geworden. In diesem Jahr steht die Wallfahrt unter dem Motto „Quelle des Glaubens“.

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